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Tipps zum einfachen Wasserwechsel im Aquarium

Einen Wasserwechsel im Garnelenaquarium sollte man so wie in jedem anderen Aquarium regelmäßig durchführen.  Abhängig von der Größe und dem Besatz empfehle ich bei 30l Becken einen Wasserwechsel im mind. 2 Wochen Rhythmus (besser jede Woche). Bei größeren Becken ab 120l sind evtl. bis zu 3 Wochen möglich (besser jede 2. Woche). Dabei werden jedesmal ca. 30% - 50% Wasser getauscht.

 

Der wichtigste Effekt eines Wasserwechsels ist die Reduzierung der Keimbelastung im Aquarium, andererseits stelle ich immer wieder fest, dass die Garnelen nach einem Wasserwechsel aktiver im Becken umherschwimmen und dieser anscheinend einen unmittelbar positiven, belebenden Effekt hat. Wir Menschen bevorzugen ja auch frisches und nicht altes, abgestandenes Wasser.

Beim Wasserwechsel achte ich darauf, mit etwas kühleren Wasser (ca. 3 Grad kälter als die Temperatur des Aquariumwassers) aufzufüllen, da dies offensichtlich die Häutung der Garnelen anregt. Im Gemisch bleiben von den ca. 3 Grad in etwa 1-2 Grad Temperaturverringerung übrig, kommt auf die Menge Wasser an, die gewechselt wird.

Vorsicht ist jedoch bei zu niedrigen Temperaturen beim Frischwasser geboten. Hier kann es zu sogenannten Schock-Häutungen durch einen Temperatursturz kommen. Bei trächtigen Weibchen würde es dann schlimmstenfalls zu einem Verlust der Eier führen.

Nach jedem Wasserwechsel solltest du einen Wasseraufbereiter (zB Biotopol von JBL) verwenden. Dieser bindet evtl. vorhandene Kupferrückstände und giftige Schwermetalle und trägt zu einem qualitativ guten Aquariumwasser bei. 

Zu Beginn meines Garnelenhobbys habe ich mir dann Gedanken zur Vereinfachung des Wasserwechsels gemacht. Es sollte eine relativ einfache und auch kostengünstige Variante in der Anschaffung sein und komfortabel in der weiteren Arbeit.

Da ich den Schlauch zum Wasserwechsel nicht immer aus dem Garten hereinverlegen wollte, habe ich nach einer Anschlussmöglichkeit am Wasserhahn im Haus gesucht.

Hier habe ich von Gardena eine Anschluss-Set gefunden:

Das Set besteht aus einem Adapter und einem Aufschraubelement, wobei hier lediglich das Aufschraubelement am Wasserhahn getauscht wird. Wenn dieser Adapter nicht mehr benötigt wird, dann nimmt man diesen einfach ab und verstaut diesen.

Siehe Fotos unten...

Nun benötigen wir noch einen Schlauch (Baumarkt oder Amazon) in passender Länge und ein Sicherheits-Sieb (Ausatz), damit wir bei der Wasserentleerung nicht die kleinen Baby-Garnelen mitentsorgen. Zusätzlich habe ich über das Sieb noch ein Textilsieb gebunden. (alten Wäschesack zerschnitten 😉)

Hier zeige ich dir noch meine eigene Wasserwechsel-Garnitur:

Das nun angeführte Set eignet sich natürlich nur zum Wasserwechsel. Da in einem Garnelenaquarium ab und an bzw. wenn nötig auch der Mulm und sonstige Verunreinigungen vom Bodengrund entfernt werden sollten, hab ich hier für dich noch ein paar sehr gute Reinigungs-Sets angeführt. Ich habe schon mehrere ausprobiert wobei ich für kleine Aquarien (30l) den Mulmsauger von JBL empfehlen kann. Preiswert, handlich und einfach zu bedienen.

Wenn du ein größeres Garnelenaquarium besitzt (ab 60l), dann würde ich zum Aqua-in-out Wasserwechsel-Set greifen. Hier wird zeitgleich neben dem Mulmsaugen auch der Wasserwechsel durchgeführt, da dieses Set direkt am Wasserhahn angeschlossen wird. Etwas teurer aber eine gute Investition, die du nicht bereuen wirst. Ich gebe ihn jedenfalls nicht mehr her...

Eine regelmäßige Reinigung des Bodengrunds mit einem wie zuvor angeführten Mulmsauger ist wichtig für die Erhaltung der Gesundheit der Garnelen, weil sich am und im Boden zB Ausscheidungen der Garnelen, Futterreste, abgestorbene Pflanzenteile usw. ansammeln und sich dadurch verschiedene Bakterien, Pilze, Keime usw. bilden können. Bei einer zu starken Verunreinigung kann es dann schnell zu Problemen kommen.

Schon geringe Mengen an evtl. entstehenden Faulgasen können in einem so kleinen Biosystem tödlich auf deren Bewohner wirken.