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Der Aquariumkies im Garnelen-Aquarium

Zum Aquariumkies lässt sich im Allgemeinen sagen, dass es hier zum Einen auf die richtige Korngröße, die richtige Farbauswahl und die passende Korn-Konsistenz ankommt.

 

Zur Garnelenhaltung empfiehlt sich eine kleine Korngröße von ca. 1-2 mm, um zu verhindern, dass das Futter, welches nicht gefressen wird, zwischen den Aquariumkies im Garnelen-Aquarium sinkt und dort zu faulen beginnt, was wiederrum Auswirkungen auf die Wasserqualität hat. Außerdem lieben es die Garnelen, die kleinen Kiesel aufzunehmen und abzugrasen.

Bei der Farbe kommt es auf die Farbe der Garnelen an, welche man beabsichtigt, einzusetzen. Ein Kontrast ist hier erwünscht, um die Garnelen besser zu sehen. Schwarz ist hier eigentlich immer eine gute Wahl außer bei eher dunkler gefärbten Garnelen wie die Blue Dream eine ist. Hier würde ich einen hellen Aquariumkies im Garnelen-Aquarium bevorzugen.

Ich setze nur Aquariumkies ein, welcher aus abgerundeten Körnern besteht, um eine Verletzung der Garnelen an scharfen Kanten zu vermeiden. Hier wird im Handel insbesondere kunststoff-ummantelter Kies angeboten. Bei diesem ist unbedingt darauf zu achten, dass es sich um kein Billigprodukt von einem unbekannten Anbieter handelt, da es hier schon zur Ausrottung ganzer Garnelen-Populationen gekommen ist. Es kann davon ausgegangen werden, dass bei diesen billigen Kunststoff-Kies-Sorten Weichmacher ins Wasser abgegeben werden und diese für die Garnelen im Mini-Aquarium dann tödlich sein können.

Ich verwende hier den Aquariumkies von Dennerle (Kristall-Quarzkies Diamantschwarz). Hier kann sogar auf ein vorheriges Waschen des Kies verzichtet werden, da dieser bereits super aufbereitet, gewaschen und staubfrei verpackt wird.

Ich habe dir hier noch einige Alternativen zum oben angeführten Kristall-Aquariumkies in Diamantschwarz aufgelistet. Der Papillon-Quarzkies im 5kg Sack ist ein sehr gutes, preiswertes Produkt und zu empfehlen. Einfach auf das jeweilige Bild klicken. 

Aquarium Soil

Soil nennt man einen speziell für Aquarien entwickelten, aktiven Bodengrund. Er entwickelt ein weiches, leicht saures Wassermilieu und ist vor allem in der Garnelenhaltung sehr beliebt und verbreitet.

Soil senkt somit den pH-Wert und stabilisiert das Aquariumwasser im leicht sauren Bereich. Deshalb ist Soil ein optimaler Bodengrund für die Haltung und Zucht von Garnelen wie zB Red Bee´s, die eine weiches und leicht saures Wasser benötigen. Weiter wird auch die KH gesenkt.

Durch die lockere Struktur wird der Soil optimal mit Sauerstoff versorgt und durch seine hochporöse Oberfläche können sich sehr gut wichtige Mikroorganismen darauf ansiedeln.

Durch seine dunkle Farbe kommt die Farbenprächtigkeit der Garnelen wie beim schwarzen Kies von Dennerle so richtig zur Geltung.

Wer seinen Garnelen diesen Bodengrund spendieren möchte, ist mit dem Scaper´s soil von Dennerle, dem Soil von Tropica oder dem Pro Scape von JBL gut beraten. Dennerle mit den Größen 4l und 8l, Tropica und JBL mit 9l Inhalt.

Vorsicht gegenüber Giftstoffen im Bodengrund fürs Garnelenaquarium!

Aufgrund der Wichtigkeit wiederhole ich hier nocheinmal ausdrücklich die Vorsicht gegenüber möglicher Giftstoffe im Bodengrund. Diese können die Wasserqualität negativ beeinflussen, für die Garnelen schädlich sein und diese schlechtestenfalls sogar töten.

Auch sollte der gewählte Bodengrund nicht mit Pestiziden behandelt sein, keinen Kalk enthalten, und jedenfalls frei von Kupfer sein. Kupfer muss auch beim Aquariumwasser beachtet werden, da dieses oftmals durch alte Kupfer-Wasserleitungen in der Wohnung oder dem Haus miteingespült werden kann und aller Voraussicht nach den sicheren Tod für unsere Garnelen bedeutet.

Auch gefärbter Bodengrund ist mit Vorsicht zu genießen, da dieser immer wieder im Verdacht steht, schädliche Stoffe an das Aquariumwasser abzugeben. Hier empfehle ich, auf Marken-Kies wie den von Dennerle oder Papillon zurückzugreifen und von No-Name Produkten die Finger zu lassen.

Die Vorbereitung des Bodengrunds im Garnelenaquarium

Richtet man ein neues Garnelenaquarium ein, so gilt es zu allererst den Bodengrund ins Becken einzufüllen. In der Regel muss der Bodengrund zuvor mehrmals durchgewaschen werden. Dies kann man mit einem separaten Kübel machen. Dadurch werden Verschmutzungen und vor allem Verunreinigungen durch Staub ausgewaschen und Trübungen im Garnelenaquarium vermieden.

Beim Befüllen des Garnelenaquariums mit Bodengrund / Kies ist nun wichtig, eine ausreichend dicke Schicht ins Becken zu geben. So ca. 4-5 cm dürfen es schon sein.

Der Bodengrund als Gestaltungsmöglichkeit

Der Bodengrund ist nicht nur für die Wasserqualität wichtig, sondern auch für die optische Attraktivität des Garnelenaquariums von Bedeutung. Für mich ist in einem Garnelenaquarium die Farbe schwarz ein absoluter Hingucker, weil sich auf diesem Bodengrund die Mehrheit der farbenprächtigen Garnelen wunderbar abhebt und diese so noch besser sichtbar werden. Die Farbe ist aber bekanntlich Geschmacksache und die Wahl somit jedem selbst überlassen. Angemerkt wird hier, dass sich viele Aquarienbewohner, darunter auch die Garnelen, auf einem hellen Bodengrund nicht wohl fühlen.

Tipp: Um das Garnelenaquarium optisch aufzuwerten, lässt mach die Schichtdicke des Bodengrundes von vorne nach hinten ansteigen. ZB. vorne ca. 2 cm Schichtdicke, nach hinten auf ca. 5 cm Schichtdicke ansteigend. Auf diese Art erhält mach ein optisch größeres und tieferes Garnelenbecken. Aufgrund der durchschnittlichen Größe eines Garnelenaquariums von nur 30 – 60 Liter ist dies mit Sicherheit ein großer Vorteil.